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| SAMSTAG 13.06.2009 |
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Wir stehen beide total zerknautscht auf, da die Nacht alles andere als erholsam war. An einem Wochenende würde ich diesen Anleger direkt in Athy nicht empfehlen. Um 01.00 Uhr schaukelten uns gut angeheiterte Teenager fast aus dem Bett und die Musik im Pub war auch nicht gerade leise. Na ja, nach einem Kaffee sehen wir beide doch langsam wie Menschen aus. Wir klettern also das erste mal aus dem Boot und stellen fest, dass Pipo’s Angel weg ist. Wir hätten sie nicht auf dem Dach lassen sollen. Dafür lag auf dem Steg eine Herrenunterhose. Auch nicht schlecht. Weiter entdecken wir auf dem Dach einen Fotoumschlag, der mit Kieselsteinen beschwert war. Als wir ihn öffnen sind darin 3 Fotos unseres Bootes am Anleger in Athy. Auf einem Kärtchen erfahren wir, dass diese Fotos von Tom Yates, Chairman der IWAI North Barrow Branch sind, welcher bedauert, dass er uns nicht selber angetroffen hat, uns weiterhin gute Fahrt wünscht und hofft, dass wir wieder mal nach Athy kommen. Wir haben uns über diese Geste riesig gefreut. Wir holen in Athy noch eine neue Angelrute für Pipo (mit Rolle EUR 17.50). Nun geht’s aber los, denn wir wollen heute bis Monasterevin kommen. Die Schleuse 28 und 27 sind kein Problem. Doch nach der Schleuse 27 ist der Wasserstand bedenklich tief aber immerhin reicht es zum fahren. Vor der Schleuse 26 war dann aber Ende der Fahnenstange, denn wir kamen nur bis ca. 1,5 Meter an den Steg heran. Na dann halt Schuhe aus, Hosen hochgekrempelt und ab in’s Wasser. Das nächste Problem war die Höhe des Stegs. Da ich nicht als Affe geboren wurde musste ich um dem Steg herum laufen um an der Böschung hochzuklettern. Pipo hat sich natürlich den Fotoapparat gekrallt und alles unter grossem Gelächter festgehalten. Als ich dann endlich oben bin und die Schleusentore geöffnet habe fährt Pipo langsam in die Schleuse. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass ein Boot solche Bocksprünge drauf hat aber hier dachte ich echt, das ist wie beim Rodeo. Irgendwas muss im Wasser gelegen haben, denn das Boot hebte sich vorne sicher um 1.5 Meter in die Höhe. Zum Glück passierte nichts weiter und Pipo konnte mit dem bockigen Boot in die Schleuse einfahren. Wir haben nachher noch gekuckt was das war, konnten aber nichts sehen. Na ja, vieleicht hat sich Nessie ja nach Irland vor die Schleuse 26 verirrt.
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Ohne Worte. Lach.....................
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Als wir in Monasterevin ankommen, sind wir das Objekt der Begierde von mehreren Kindern. Boote müssen hier noch Seltenheitswert haben. Alle wollen das Boot ansehen und löchern uns mit Fragen. Gegen Abend müssen diese allerdings aber nach Hause und Ruhe kehrt ein.
Heute gibt es zum Abendessen Schweinesteaks mit Salat.
Das Wetter war sehr sonnig und warm, jedoch war der Wind sehr kalt.
Fahrzeit ca. 7 Stunden.
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Fahrt nach Monasterevin
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Schwatz mit Schleusenwärter in Monasterevin
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Kinder helfen Schleusen
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Kurz vor Livtingbridge in Monasterevin
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Hannah und ihr kleiner Cousin Der kleine wollte nicht mehr nach Hause
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