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| SAMSTAG 06.06.2009 |
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06.06.09
Um 07.00 Uhr werden wir von unseren Freunden Sandra, Frank und Nadja abgeholt und zum Flughafen gefahren. Es schüttet wie aus Kübeln und es ist kalt. Das Einchecken verläuft reibungslos und wir trinken zur Feier unserer Ferien noch ein Bier mit unseren Freunden.
Danach bringen wir die üblichen Kontrollen hinter uns und um 10.00 Uhr starten wir pünktlich Richtung Dublin. Dort angekommen schauen wir erst mal doof, weil unsere Koffer bereits auf dem Gepäckband Runden drehen als wir in die Gepäckhalle kommen. Das haben wir ja noch nie erlebt. Super! Nun also nichts wie raus. Wir begeben uns zum Meetingpoint und sehen den durch die Jahre bekannten Typen von Martins. Wir fragen ihn, ob wir auf seiner Liste stehen. Er verneint dies und meint, wir sollten warten. Karin von Canalways hat uns ja geschrieben, dass wir erst um 12.30 Uhr abgeholt werden. Nach einer Zigarette und einem kurzen Einkauf informiert uns der Typ von Martins, dass wir von einem Herrn gesucht worden sind. Wir haben unseren Fahrer dann tatsächlich gefunden und starten nun auch in Dublin bei strömendem Regen und kalten Temperaturen nach Rathangan. |
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Dublin Airport
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Regen, Regen, Regen
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Unser River Dancer steht schon am Anleger bereit und die Batterien werden noch geladen. Kurz darauf trifft Karin mit einer neuen Pfanne und unseren Einkäufen ein. Wir können nun auf’s Boot. Das Boot gefällt uns eigentlich sehr gut. |
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Als wir das sogenannte Doppelbett sehen bekomme ich allerdings erste Zweifel. Das Teil hat max. 1.20 Meter breite. Schnell ist klar, dass wir uns da was einfallen lassen müssen.
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Das "Doppelbett" Leider für uns zwei nicht breit genug
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Karin ist nach dem Versuch den Ofen anzufeuern wieder verschwunden. Der Deckel auf dem Kaminrohr ist nämlich noch drauf und sie kriegt ihn nicht runter. Wir sitzen also im Boot bei Regen, kalten Temperaturen und vermissen das erste mal unsere Inver Princess. Zur Aufmunterung und zum wärmen gönnen wir uns jetzt erst mal einen Lutzikaffe (Schweizer Kaffee mit Schnaps). Nach einer Weile taucht Karin wieder auf und erklärt uns das Boot.
Der River Dancer hat eine elektrische Toilette in welche jedoch kein Toilettenpapier gelangen darf. Wir kriegen Windeltüten um das Klopapier zu sammeln. Super aber was soll‘s.
Der Deckel vom Kamin ist immer noch nicht runter, also nimmt sich Pipo der Sache selber an und hebelt mit einem Mooringstick an dem Ding rum, bis es klappt. Endlich kann der Ofen angefeuert werden.
Wir regeln noch das finanzielle mit Karin betreffend Einkäufen und Kaution. In meinem Mail habe ich Karin vorgängig angefragt, ob das ganze mit Kreditkarte beglichen werden könnte. Die Antwort war „no problem“. Nun war es aber auf einmal ein Problem, weil die Bankspesen so teuer sind. Wir sollten die Kaution und die Einkäufe bar zahlen. Nachdem wir Ihr erklärt haben, dass wir keine EUR 500 für die Kaution so einfach bar dabei haben einigen wir uns, dass wir ihr die Hälfte bar aushändigen und auch die Einkäufe bar zahlen. Tja so schnell geht es und fast das gesamte Bargeld ist weg.
Da das Wetter heute so mies ist beschliessen wir, heute nicht mehr los zu fahren. Wir machen uns einen gemütlichen Abend mit Spaghetti Napoli und beim Dorfmetzger gekauften Chickenburger. Unsere Stimmung ist allerdings recht auf dem Tiefpunkt. Nachdem wir dann die Salonsitzgruppe in ein zweites Bett umgebaut haben gehen wir schlafen. |
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